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«Ein solcher Erfolg stärkt das Selbstvertrauen»
4. August 2004

Hermann Hassler zur Auszeichnung einer Briefmarkenserie

Gegen 120 Konkurrenten hat sich die ausgezeichnete Briefmarken-Serie «Das Jahr des Winzers» durchgesetzt und eine der weltweit begehrtesten Auszeichnungen erhalten. Mit für den Erfolg verantwortlich: Hermann Hassler.

Von Desirée Franke-Vogt

Eine Briefmarke herauszugeben, ist nicht so einfach, wie es im ersten Moment scheint. Denn dazu benötigt es nicht nur gute Ideen und viel Kreativität, sondern auch die richtige Auswahl an Künstlern. Mit der 12-teiligen Serie «Das Jahr des Winzers» ist es dem Amt für Briefmarkengestaltung einmal mehr gelungen, Briefmarken zu schaffen, die sowohl national als auch international auf grosse Begeisterung gestossen sind. «Das Jahr des Winzers», bestehend aus zwölf Motiven nach Entwürfen der niederösterreichischen Künstlerin Martha Griebler, hat den diesjährigen «Premio Internazionale d'Arte Filatelica» in Asiago (Vicenza) als schönste Briefmarkenserie der Welt im Wettbewerbsbereich «Natur» gewonnen. 120 Konkurrenten aus derselben Kategorie hat sie ausgestochen. Das Amt für Briefmarkengestaltung konnte den verdienten Preis am 18. Juli in Asiago entgegennehmen.

Sensible künstlerische Gestaltung gelobt

Die Jury lobte die Wahl des anspruchsvollen Themas, das die Winzerei als altes Bauernhandwerk mit grosser Tradition und kultureller Bedeutung auf erzählerische und informative Weise darstellt. Aber auch die sensible künstlerische Gestaltung in den ansprechenden Farben und die Harmonie der einzelnen Motive von der winterlichen Rebenknospe bis zu Flaschenabfüllung des Weins wurde hervorgehoben. Hermann Hassler, Leiter des Amtes für Briefmarkengestaltung, freut sich ganz besonders über diese Auszeichnung. «Bei diesem Preis handelt es sich um eine der begehrtesten und anerkanntesten Auszeichnungen im Briefmarkenbereich. Der Jury gehören ausschliesslich unabhängige Fachleute an», so Hassler. «Deshalb ist dieser Preis sehr wertvoll, und ich bin stolz darauf.» Hassler ist selber passionierter Weinliebhaber. Nachdem bereits 1994 vier Briefmarken zum Thema «Die Rebe in den vier Jahreszeiten» herausgegeben wurde, sollten Wein und Winzer erneut auf Briefmarken festgehalten werden. «Wir haben uns eine Künstlerin ausgesucht, die selbst eine Beziehung zum Weinbau hat. In Martha Griebler haben wir eine exzellente Zeichnerin und Weinkennerin gefunden», so Hassler. So wurde die Winzerei als altes Bauernhandwerk Monat für Monat festgehalten: Jede Marke zeigt die Arbeit der Bauern im Rebberg, die im jeweiligen Monat zu verrichten ist. Und deshalb beginnt die erste Marke wie auch das Winzerjahr im Februar. Im Januar schliesslich werden die Weine abgefüllt, weshalb die Marke dieses Monats den krönenden Abschluss der Serie bildet. Auf jeder Marke ist zudem der Zustand der Rebe im jeweiligen Monat eingeblendet.

Erfolgreich von der Ausgabe bis hin zum Preis

Die Marken wurden im vergangenen Jahr ausgegeben. Jeweils drei Marken zu jeder Jahreszeit. «Wir haben von allen Seiten positive Reaktionen und viele Komplimente erhalten», erinnert sich Hassler. Schliesslich sei auch Liechtenstein Tourismus auf das Amt zugekommen mit der Idee, mit diesen Markenmotiven Informationstafeln auf einem Weinlehrpfad zu illustrieren. Realisiert wurde der Weinlehrpfad mit den zwölf Stationen schliesslich von der Hofkellerei im Herawingert. Doch als absoluten Höhepunkt bezeichnet Hassler den erst kürzlich erhaltenen «Premio Internazionale d'Arte Filatelica». Die ausgezeichneten Marken sind heute noch im Verkauf, wie Hermann Hassler informiert. In der Regel sind neue Marken etwa ein Jahr im Angebot. «Unsere regelmässigen Kunden sind eingedeckt. Die Touristen aber kaufen besonders ausdrucksstarke Marken gerne als Souvenir», weiss Hassler.
Wenn auch vielleicht bald nicht mehr im Verkauf: Eines bleibt dem Amt für Briefmarkengestaltung sicher. Die Anerkennung. Eine Urkunde, ein Silbertablett und eine Bronzeskulptur erinnern jetzt daran, dass Liechtensteins Briefmarken im internationalen Vergleich zur Spitzenklasse zählen und allgemeines Ansehen geniessen. Und noch ein Gutes hat das Ganze. «Solche Erfolge stärken das Selbstvertrauen.» Und damit die Kreativität und den Ideenreichtum.

Quelle: Liechtensteiner Vaterland, Vaduz / Liechtenstein
Link: http://www.vaterland.li


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